Skip to content Skip to footer

Google Ads Agentur beauftragen: Kosten & wann sie sich lohnt

Eine Google Ads Agentur zu beauftragen klingt nach einer einfachen Entscheidung – bis die erste Offerte auf dem Tisch liegt und du plötzlich drei verschiedene Preismodelle, eine Setup-Gebühr und ein empfohlenes Mindestbudget gegeneinander abwägen musst. Damit du nicht blind unterschreibst, zeigt dir dieser Guide ehrlich, was eine Google Ads Agentur wirklich kostet, welche Abrechnungsmodelle üblich sind und ab wann sich die Zusammenarbeit für dich rechnet.

Kurz & knapp

  • Agenturen berechnen meist 10–20 % vom Werbebudget oder eine monatliche Pauschale von rund 250–2’500 € – dazu kommt oft eine einmalige Setup-Gebühr von 300–2’500 €.
  • Das Werbebudget (fliesst an Google) und die Managementgebühr (für die Betreuung) sind zwei getrennte Kostenblöcke – verwechsle sie nicht.
  • Unter rund 600–1’000 € monatlichem Werbebudget lohnt sich eine Agentur selten; darüber verbessert professionelle Betreuung den Return meist deutlich.

Zwei Kostenblöcke, die du auseinanderhalten musst

Der häufigste Denkfehler bei Google Ads: Man wirft Werbebudget und Agenturhonorar in einen Topf. Tatsächlich sind es zwei völlig unterschiedliche Positionen. Das Werbebudget zahlst du direkt an Google – es finanziert die Klicks auf deine Anzeigen. Die Managementgebühr zahlst du an die Agentur für Planung, Einrichtung, laufende Optimierung und Reporting.

Wie weit dein Werbebudget reicht, hängt stark vom Klickpreis in deiner Branche ab. Der durchschnittliche Cost-per-Click lag Anfang 2026 branchenübergreifend bei rund 1,32 € – ein Anstieg von etwa 18 % gegenüber 2024. Die Spanne ist riesig: Im E-Commerce sind Klicks teils schon ab 0,30 € zu haben, in stark umkämpften Branchen wird es deutlich teurer. Versicherungen zahlen im Schnitt rund 8,25 € pro Klick, Rechtsanwälte 7,80 €, in einzelnen Rechtsberatungs-Keywords sind über 12 € keine Seltenheit.

Diese Zahl entscheidet mit, ob 500 € Budget für 380 Klicks oder nur für 60 Klicks reichen – und damit, wie viel eine Agentur überhaupt herausholen kann.

Die drei gängigen Abrechnungsmodelle

Fast jede Agentur arbeitet mit einem dieser Modelle – oder einer Mischung daraus. Die folgende Übersicht zeigt dir die typischen Grössenordnungen und für wen sich welches Modell eignet.

Modell Typische Kosten Passt zu
Prozentual vom Budget 10–20 % des Werbebudgets Mittlere bis grosse Budgets ab ca. 3’000 €/Monat
Monatliche Pauschale 250–800 € (klein)
800–2’500 € (mittel)
ab 2’500 € (gross)
Planbare, kleinere bis mittlere Budgets
Stundensatz 80–150 € pro Stunde Einmalige Audits, Projekte, Optimierungen
Setup-Gebühr (einmalig) 300–2’500 € Kontoaufbau, Tracking, Strategie zum Start

Prozentual vom Werbebudget

Hier steigt das Honorar mit deinem Budget: Bei 3’000 € Mediabudget und 15 % Gebühr zahlst du 450 € Betreuung. Der Vorteil: Aufwand und Bezahlung skalieren gemeinsam. Der Nachteil: Bei sehr grossen Budgets kann das Modell teuer werden, ohne dass der Betreuungsaufwand im gleichen Mass steigt.

Feste Pauschale

Gerade bei kleineren Budgets unter 1’500 € ist die Pauschale beliebt, weil sie planbar bleibt. Du weisst jeden Monat exakt, was die Betreuung kostet – unabhängig davon, ob du das Budget kurzfristig erhöhst oder senkst.

Stundensatz und Setup

Für einmalige Aufgaben – etwa ein Konto-Audit oder den Aufbau einer neuen Kampagnenstruktur – rechnen viele Agenturen nach Stunden ab, meist 80–150 €. Zum Start kommt fast immer eine Setup-Gebühr dazu: Konto einrichten, Conversion-Tracking sauber aufsetzen und eine Strategie entwickeln kosten häufig zwischen 300 und 2’500 €, in Summe landen die Startkosten oft bei rund 1’000 €.

Wann sich eine Google Ads Agentur lohnt

Die ehrliche Antwort: nicht immer. Als grobe Faustregel gilt ein monatliches Werbebudget von mindestens 600–1’000 €. Darunter frisst die Managementgebühr einen zu grossen Teil deiner Investition, und der Hebel für Optimierung ist zu klein, um die Kosten hereinzuholen.

Ein Rechenbeispiel macht es greifbar. Angenommen, du startest mit einem knappen Setup:

  • Werbebudget: 300 € direkt an Google
  • Betreuung: ab 250 € Agenturpauschale
  • Gesamt: rund 550 € im Monat – wovon nur etwas mehr als die Hälfte tatsächlich in sichtbare Anzeigen fliesst

Bei einem CPC von 1,32 € kaufst du dir mit 300 € nur etwa 225 Klicks. Für belastbare Optimierung braucht eine Agentur aber Datenmenge – genügend Klicks und Conversions, um zu erkennen, welche Keywords und Anzeigen funktionieren. Erst ab etwa 1’000 € Werbebudget entsteht genug Signal, damit professionelle Betreuung den Return spürbar verbessert.

Wenn du unsicher bist, ob dein Vorhaben diese Schwelle erreicht, lohnt sich ein kurzer Blick von aussen. Genau das gehört zu unserer Leistung Meta & Google Ads: erst rechnen, dann schalten.

Agentur oder selbst schalten?

Technisch kannst du Google Ads selbst aufsetzen – die Oberfläche ist offen für alle. Der Unterschied liegt im Detail: sauberes Conversion-Tracking, die richtige Gebotsstrategie und das laufende Aussortieren teurer, aber nutzloser Suchbegriffe. Gerade weil Google immer mehr auf automatisierte Gebote setzt, verschiebt sich die Arbeit von der Handsteuerung hin zu Strategie, Datenqualität und Kampagnenstruktur. Wer das nebenbei macht, verschenkt oft mehr Budget, als eine Agentur kostet.

Für die Managementgebühr bekommst du im Idealfall mehr als nur ein paar geschaltete Anzeigen: eine sauber aufgesetzte Kontostruktur, laufend gepflegte Suchbegriffe und ausgeschlossene Fehlklicks, aussagekräftiges Conversion-Tracking sowie ein Reporting, das dir zeigt, welcher Franken welche Anfrage gebracht hat. Frag im Erstgespräch konkret nach, welche dieser Punkte enthalten sind – daran erkennst du seriöse Anbieter schneller als am Preis.

Häufige Fragen

Zählt das Werbebudget zu den Agenturkosten?

Nein. Das Werbebudget fliesst direkt an Google und finanziert deine Klicks. Die Agenturgebühr ist davon getrennt und bezahlt die Einrichtung, Betreuung und Optimierung. Achte bei Offerten darauf, dass beide Positionen klar ausgewiesen sind – sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.

Wie hoch sollte mein Google-Ads-Budget mindestens sein?

Für eine sinnvolle Agenturbetreuung solltest du mit mindestens 600–1’000 € Werbebudget pro Monat rechnen. Darunter fehlt schlicht die Datenmenge, damit sich Optimierung und Honorar rechnen.

Wie schnell sieht man Ergebnisse?

Erste Klicks und Anfragen kommen oft schon in den ersten Tagen. Belastbare Aussagen über Rentabilität brauchen aber meist einige Wochen, weil das Konto zuerst genügend Conversion-Daten sammeln muss, bevor die Optimierung greift.

Fazit

Eine Google Ads Agentur kostet dich in der Praxis entweder 10–20 % deines Werbebudgets oder eine Pauschale zwischen 250 und 2’500 € pro Monat, plus eine einmalige Setup-Gebühr. Entscheidend ist nicht der niedrigste Preis, sondern ob dein Budget gross genug ist, damit professionelle Betreuung mehr herausholt, als sie kostet. Ab rund 1’000 € monatlichem Werbebudget ist dieser Punkt meist erreicht – darunter fährst du oft besser, wenn du erst wächst und dann auslagerst.

Weiterlesen: Meta Ads Agentur beauftragen: Was kostet das wirklich? · Google Ads 2026: Warum manuelle Gebote verschwinden

Unsicher, ob sich Google Ads für dich rechnet?
Wir schauen uns dein Budget und deine Ziele an und sagen dir ehrlich, ob und wie sich eine Betreuung lohnt.

Leave a comment

0.0/5

Brackmedia
+41 79 875 70 90
Sprache wählen