Skip to content Skip to footer

1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen der Brackmedia International s.r.o., Pražákova 1008/69, Štýřice, 639 00 Brno, Tschechische Republik (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden. Die Angebote des Anbieters richten sich ausschliesslich an Unternehmen, Selbstständige, Behörden und andere Organisationen, die den Vertrag in Ausübung ihrer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit schliessen. Verträge mit Verbrauchern kommen nicht zustande. Abweichende oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

2. Leistungen
Der Anbieter erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Community Management, Content Creation, Webdesign, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Meta & Google Ads sowie Branding und Grafikdesign. Art, Umfang, Dauer und Vergütung der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung; diese gehen diesen AGB im Widerspruchsfall vor. Der Anbieter schuldet die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Leistungen nach branchenüblichen Standards, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Leistungen, die im Angebot nicht ausdrücklich genannt sind, werden nach Aufwand gesondert vergütet.

3. Vertragsschluss
Angebote des Anbieters sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot annimmt oder der Anbieter einen Auftrag bestätigt. Die Textform genügt; eine Bestätigung per E-Mail ist ausreichend.

4. Vertragslaufzeit und Kündigung
Sofern nichts anderes vereinbart ist, beträgt die Mindestvertragslaufzeit zwölf Monate. Danach verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat auf das Monatsende gekündigt werden. Eine Kündigung vor Ablauf der Mindestlaufzeit lässt die bis zu deren Ende geschuldete Vergütung unberührt. Das Recht beider Parteien zur ausserordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt in jedem Fall bestehen; ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit fälligen Zahlungen mehr als 30 Tage in Verzug ist oder erforderliche Mitwirkungshandlungen trotz Nachfrist unterlässt. Kündigungen bedürfen der Textform; eine E-Mail an die im Impressum genannte Adresse genügt.

5. Preise, Währung und Zahlung
Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise in der dort genannten Währung. Ist keine Währung angegeben, gilt die Währung der letzten Rechnungsstellung. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer; bei innergemeinschaftlichen Leistungen an Unternehmen mit gültiger USt-IdNr. erfolgt die Abrechnung im Reverse-Charge-Verfahren. Rechnungen sind innerhalb von zehn Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug fallen Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe an; zusätzlich kann der Anbieter für jede Mahnung eine Pauschale von CHF 20.00 beziehungsweise den Gegenwert in der Rechnungswährung erheben. Der Anbieter ist berechtigt, laufende Leistungen nach vorheriger Ankündigung mit angemessener Frist zurückzuhalten, bis offene Beträge beglichen sind. Bankspesen und Wechselkursdifferenzen trägt der Kunde.

6. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Auftragserfüllung erforderlichen Informationen, Materialien, Zugänge und Freigaben rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung. Er benennt eine verantwortliche Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte – insbesondere Texte, Bilder, Videos, Musik, Logos und Daten – frei von Rechten Dritter sind oder die erforderlichen Lizenzen und Einwilligungen vorliegen. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Nutzung solcher Inhalte entstehen, einschliesslich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Verzögerungen, die auf unterlassene oder verspätete Mitwirkung zurückgehen, verlängern vereinbarte Termine entsprechend; daraus entstehender Mehraufwand wird gesondert vergütet.

7. Einsatz Dritter
Der Anbieter ist berechtigt, zur Erbringung seiner Leistungen sorgfältig ausgewählte Subunternehmer und Freelancer einzusetzen. Er bleibt gegenüber dem Kunden für die vertragsgemässe Erbringung verantwortlich. Für Leistungen Dritter, die der Kunde selbst beauftragt oder die er über den Anbieter lediglich vermittelt bezieht – etwa Hosting, Domains, Plattformen, Stockmaterial, Software-Lizenzen, Druckereien oder Werbenetzwerke – gelten deren Bedingungen; eine Haftung des Anbieters für diese Leistungen besteht nicht.

8. Besondere Bestimmungen für Community Management
Der Anbieter moderiert Kommentare und Community-Beiträge nach den mit dem Kunden abgestimmten Moderationsrichtlinien und Weisungen. Der Kunde bleibt für die inhaltliche Ausrichtung und die Rechtmässigkeit der Richtlinien verantwortlich. Für nutzergenerierte Inhalte Dritter übernimmt der Anbieter keine Haftung; er entfernt oder meldet solche Inhalte im Rahmen der vereinbarten Richtlinien. Sofern keine abweichende Vereinbarung besteht, erfolgt die Betreuung an Werktagen von Montag bis Freitag zwischen 08:30 und 16:30 Uhr. Eine darüber hinausgehende Erreichbarkeit, feste Reaktionszeiten oder eine Betreuung an Wochenenden und Feiertagen bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.

9. Besondere Bestimmungen für Meta & Google Ads
Werbebudgets sind nicht in der Vergütung des Anbieters enthalten und werden vom Kunden getragen; sie werden, sofern nichts anderes vereinbart ist, direkt über die Werbekonten des Kunden abgerechnet. Der Anbieter erstellt und betreut Kampagnen nach bestem Fachwissen. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf die Richtlinien, Freigabeentscheidungen, Preisbildung und Algorithmen der Werbeplattformen. Für die Ablehnung von Anzeigen, die Sperrung oder Einschränkung von Werbekonten sowie für Schwankungen von Reichweite, Kosten und Ergebnissen haftet der Anbieter nicht, soweit ihn kein Verschulden trifft. Zugänge zu Werbekonten des Kunden werden ausschliesslich für die vereinbarten Zwecke genutzt und auf Verlangen nach Vertragsende zurückgegeben.

10. Besondere Bestimmungen für Webdesign
Sofern nichts anderes vereinbart ist, umfasst die Leistung die Konzeption und Umsetzung der vereinbarten Website. Hosting, Domains, Themes, Plugins, Schriften und Stockmaterial sind Drittleistungen; die dafür anfallenden Lizenz- und Betriebskosten trägt der Kunde. Laufende Wartung, Updates, Sicherheits- und Backup-Leistungen sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden. Nach Fertigstellung teilt der Anbieter dem Kunden die Abnahmebereitschaft mit. Der Kunde prüft die Leistung innerhalb von zehn Arbeitstagen und erklärt die Abnahme oder rügt Mängel in Textform. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, gilt die Leistung als abgenommen; der Anbieter weist in der Mitteilung der Abnahmebereitschaft auf diese Folge hin.

11. Besondere Bestimmungen für SEO
Suchmaschinenoptimierung ist von Faktoren abhängig, die ausserhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen, insbesondere von den Algorithmen und Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber sowie vom Verhalten des Wettbewerbs. Bestimmte Positionen, Sichtbarkeitswerte oder Zugriffszahlen werden daher nicht geschuldet und nicht zugesichert. Der Anbieter arbeitet ausschliesslich mit Methoden, die den Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber entsprechen.

12. Besondere Bestimmungen für Content Creation, Branding und Grafikdesign
Sofern nichts anderes vereinbart ist, sind zwei Korrekturschleifen je Leistungsposition im Preis enthalten; weitere Änderungen werden nach Aufwand vergütet. Bei Aufnahmen von Personen stellt der Kunde die erforderlichen Einwilligungen sicher. Entwürfe, Konzepte und Präsentationen, die nicht zur Ausführung gelangen, verbleiben beim Anbieter und dürfen vom Kunden nicht genutzt werden.

13. Nutzungsrechte
Bis zur vollständigen Bezahlung der vereinbarten Vergütung verbleiben sämtliche Rechte an den erstellten Werken beim Anbieter. Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, räumlich und zeitlich unbeschränktes Recht, die erstellten Werke für die vertraglich vereinbarten Zwecke zu nutzen. Eine Übertragung an Dritte, eine Unterlizenzierung oder eine Verwertung über den vereinbarten Zweck hinaus bedarf der vorherigen Zustimmung des Anbieters in Textform. Ein Anspruch auf Herausgabe offener Quell- und Arbeitsdateien besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Am Know-how, an Methoden, Vorlagen und wiederverwendbaren Bausteinen des Anbieters erwirbt der Kunde keine Rechte.

14. Mängelrüge
Der Kunde prüft erbrachte Leistungen unverzüglich und rügt erkennbare Mängel innerhalb von zehn Arbeitstagen nach Leistungserbringung in Textform unter Beschreibung des Mangels. Der Anbieter beseitigt berechtigte Mängel innerhalb angemessener Frist durch Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl, kann der Kunde die Vergütung angemessen mindern.

15. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die er vorsätzlich oder grobfahrlässig verursacht hat. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die Haftung des Anbieters ist der Höhe nach auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf die Vergütung, die der Kunde in den zwölf Monaten vor dem schädigenden Ereignis für die betroffene Leistung gezahlt hat. Für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Reichweite, Klick- oder Verkaufszahlen sowie für mittelbare Schäden wird nicht gehaftet. Bei Datenverlust haftet der Anbieter nur für den Aufwand, der bei ordnungsgemässer und regelmässiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Diese Beschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung von Mitarbeitenden und Subunternehmern des Anbieters.

16. Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt, die dem Anbieter die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder unmöglich machen – insbesondere Naturereignisse, Epidemien, behördliche Massnahmen, Streiks, Cyberangriffe sowie längere Ausfälle von Plattformen, Netzen oder Energieversorgung – befreien den Anbieter für die Dauer der Störung von seinen Leistungspflichten. Dauert die Störung länger als 60 Tage, kann jede Partei den betroffenen Auftrag in Textform kündigen; bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten.

17. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Beide Parteien beachten die anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die DSGVO und, soweit anwendbar, das Schweizer Datenschutzgesetz. Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet – etwa bei der Moderation von Kommentaren und Community-Beiträgen, bei der Betreuung von Werbekonten oder beim Zugriff auf Systeme des Kunden – ist der Kunde Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter. Die Parteien schliessen hierüber vor Beginn der Verarbeitung einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO; dieser wird als Anlage zum Vertrag geschlossen und geht diesen AGB in datenschutzrechtlichen Fragen vor. Der Anbieter ist berechtigt, Unterauftragsverarbeiter einzusetzen; er informiert den Kunden über beabsichtigte Änderungen und räumt ihm ein Widerspruchsrecht ein. Der Kunde stellt sicher, dass für die von ihm veranlassten Verarbeitungen eine Rechtsgrundlage besteht und erforderliche Einwilligungen vorliegen.

18. Vertraulichkeit
Die Parteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten nicht offenkundigen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und nutzen sie nur für Zwecke des Vertrags. Diese Pflicht besteht für drei Jahre nach Vertragsende fort. Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind, unabhängig entwickelt wurden oder aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Anordnung offengelegt werden müssen.

19. Referenznennung
Der Anbieter darf den Kunden nach Abschluss eines Projekts als Referenz nennen und dabei Firmenname, Logo sowie eine allgemeine Beschreibung der erbrachten Leistungen verwenden. Vertrauliche Zahlen und Inhalte werden dabei nicht offengelegt. Der Kunde kann der Referenznennung jederzeit in Textform mit Wirkung für die Zukunft widersprechen.

20. Support
Supportanfragen können per E-Mail, WhatsApp oder über das vereinbarte Ticket-System gestellt werden. Der Anbieter bearbeitet Anfragen zeitnah, in der Regel innerhalb von fünf Arbeitstagen, und behandelt kritische Störungen vorrangig. Verbindliche Reaktions- oder Wiederherstellungszeiten gelten nur, wenn sie ausdrücklich als Service Level vereinbart wurden.

21. Abwerbeverbot
Die Parteien verpflichten sich, während der Vertragsdauer und für zwölf Monate danach Mitarbeitende und feste freie Mitarbeitende der anderen Partei, die an der Zusammenarbeit beteiligt waren, nicht gezielt abzuwerben. Allgemeine Stellenausschreibungen bleiben zulässig.

22. Vertragsübertragung
Die Übertragung des Vertrags oder einzelner Rechte und Pflichten daraus auf Dritte bedarf der vorherigen Zustimmung der anderen Partei in Textform. Der Anbieter darf den Vertrag auf ein verbundenes Unternehmen oder im Rahmen einer Umstrukturierung ohne gesonderte Zustimmung übertragen; der Kunde wird darüber informiert.

23. Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für laufende Verträge ändern, wenn dies zur Anpassung an geänderte rechtliche Rahmenbedingungen oder an veränderte Leistungen erforderlich ist. Der Anbieter teilt die Änderung mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten in Textform mit und weist dabei auf die Änderung, das Widerspruchsrecht und die Folgen des Schweigens hin. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen. Widerspricht er, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen; bis dahin gelten die bisherigen Bedingungen fort.

24. Streitbeilegung, anwendbares Recht und Gerichtsstand
Die Parteien streben bei Meinungsverschiedenheiten zunächst eine einvernehmliche Lösung, erforderlichenfalls eine Mediation an. Auf sämtliche Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden ist ausschliesslich schweizerisches Recht anwendbar; die Anwendung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG) ist ausgeschlossen. Ausschliesslicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis ist Weinfelden, Schweiz. Der Anbieter ist zusätzlich berechtigt, den Kunden an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu belangen.

25. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt für Regelungslücken.

Stand: September 2026

Brackmedia
+41 79 875 70 90
Sprache wählen